Wer ein Softwareprojekt vergibt, gibt ein Stück Kontrolle ab. Über Monate arbeitet ein externes Team an etwas, das für das eigene Unternehmen wichtig ist. Da ist der Wunsch nach Sicherheit verständlich.
Arbeitet dieses Team dann nicht an einem gemeinsamen Ort, kommen weitere Fragen hinzu:
- Erreiche ich jemanden, wenn es dringend ist?
- Woher weiß ich, woran gerade gearbeitet wird?
- Wer ist für mein Projekt eigentlich zuständig?
- Sind meine Daten sicher, wenn von verschiedenen Orten aus gearbeitet wird?
Diese Fragen sind berechtigt. Projekte geraten aber selten ins Stocken, weil ein Team verteilt arbeitet, sondern weil Zuständigkeiten, Kommunikation und Transparenz nicht klar geregelt sind. Das passiert im Großraumbüro genauso wie im Homeoffice.
Unser Team arbeitet primär remote: in Köln, im Rheinland und quer durch Europa. Deshalb haben wir genau diese Punkte von Anfang an fest organisiert. Wie das aussieht und was Sie als Kund:in davon haben, zeigt dieser Beitrag. Ehrlich und konkret, mit den Vorteilen und auch mit den Grenzen.
Wer aktuell eine neue Webanwendung, ein Kundenportal oder ein Dashboard entwickeln lässt, kommt an der Barrierefreiheit nicht mehr vorbei. Dieser Beitrag erklärt, wer betroffen ist, welche Fristen und Risiken gelten und worauf es bei der technischen Umsetzung ankommt.
Sie haben immer eine feste Ansprechperson, egal wo das Team arbeitet
Eine häufige Sorge bei verteilten Teams ist, im entscheidenden Moment niemanden zu erreichen. Deshalb hat bei uns jedes Projekt eine feste Ansprechpartnerin oder einen festen Ansprechpartner, die oder der Ihr Vorhaben kennt und Fragen bündelt.
Darauf können Sie sich verlassen:
Feste Ansprechperson
Sie kennt den Stand Ihres Projekts und leitet Fragen direkt an die richtige Stelle im Team weiter.
Kernarbeitszeit
In diesem Zeitfenster ist das gesamte Team erreichbar, unabhängig vom Arbeitsort.
Telefonische Erreichbarkeit
Wenn es schnell gehen muss, rufen Sie einfach an.
Remote heißt also nicht „irgendwann antworten“. Es heißt, dass Erreichbarkeit verbindlich geregelt ist, statt vom Zufall auf dem Flur abzuhängen.
Wie das im Projektalltag aussieht, zeigt am besten ein ganz normaler Sprint.
So sieht ein Projektsprint aus Ihrer Sicht aus
Sie sehen jederzeit, woran gearbeitet wird, ohne nachfragen zu müssen. Dafür sorgen wenige Werkzeuge mit klar verteilten Aufgaben.
Wir entwickeln in Sprints, also in Abschnitten von zwei bis vier Wochen. Ein typischer Sprint läuft aus Ihrer Sicht ungefähr so ab:
1. Sprintplanung per Zoom
Gemeinsam legen wir fest, welche Funktionen in diesem Abschnitt umgesetzt werden.
2. Abstimmung im Slack-Kanal
Kurze Fragen klären wir im gemeinsamen Kanal, ohne lange E-Mail-Verläufe.
3. Fortschritt in Jira
Jede Aufgabe hat ein Ticket. Sie sehen den Status, kommentieren und geben Feedback direkt an der richtigen Stelle.
4. Konzepte in Miro
Abläufe, Entwürfe oder Story Maps entwickeln wir gemeinsam am digitalen Whiteboard.
5. Regeltermine per Zoom
Offene Punkte besprechen wir in festen, kurzen Terminen.
6. Sprint Review
Am Ende sehen Sie keine Folien, sondern lauffähige Funktionen, die Sie selbst testen können.
Ein Nebeneffekt der verteilten Arbeit wird oft unterschätzt. Entscheidungen, die im Büro mündlich fallen würden, stehen bei uns im Ticket oder im Kanal. Das macht Ihr Projekt auch Monate später noch nachvollziehbar.
Wie gute Tickets aussehen, lesen Sie im Beitrag Ein wirklich effektives Ticket schreiben
Den gesamten Projektablauf vom Erstgespräch bis zum Go-live finden Sie im Beitrag Individuelle Softwareentwicklung: Was in einem Projekt wirklich passiert
Digital ist bei uns also der Normalfall. Die einzige Option ist es aber nicht.
Sie fragen sich, wie die Zusammenarbeit in Ihrem Projekt aussehen würde?
Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie wir konkret arbeiten.
Remote heißt bei uns primär, nicht ausschließlich
Wenn ein persönliches Treffen Ihrem Projekt mehr bringt, treffen wir uns. Unsere Geschäftsadresse ist in Köln, und dort sind Termine vor Ort jederzeit möglich.
Typische Anlässe für ein Treffen sind:
- Workshops zum Projektstart: Zum Beispiel ein Story Mapping, bei dem wir Ihre Anforderungen gemeinsam strukturieren.
- Wichtige Meilensteine: Wenn große Entscheidungen anstehen, die man lieber an einem Tisch bespricht.
Wie selbstverständlich ortsunabhängiges Arbeiten bei uns ist, zeigt ein persönliches Projekt unseres Geschäftsführers Adrien Simon: Bike2Business.
Er verbindet Motorradtouren durch Deutschland mit Besuchen bei Kund:innen und Geschäftspartnern, wenn sie auf dem Weg liegen. Tagsüber arbeitet er dabei ganz normal mit Team und Kund:innen zusammen. Wie das entstanden ist, erzählt er in seinem LinkedIn-Artikel zu Bike2Business.
„So ist tatsächlich sprichwörtlich der Weg das Ziel.“ Adrien Simon

Mehr Arbeitsorte bedeuten allerdings auch mehr Verantwortung beim Thema Sicherheit.
Ein verteiltes Team arbeitet sicher, wenn die Regeln klar sind
Sicherheit hängt nicht am Bürogebäude, sondern an klaren technischen Standards. Diese gelten bei uns für jeden Arbeitsplatz gleich, ob in Köln oder unterwegs.
Dazu gehören unter anderem:
- VPN: Der Zugriff auf Systeme läuft über verschlüsselte Verbindungen.
- Verschlüsselte Geräte: Alle Entwickler:innen arbeiten ausschließlich auf verschlüsselten Geräten.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Für alle Zugänge gilt eine zusätzliche Bestätigung neben dem Passwort.
- Ein einheitlicher Passwortmanager: Firmenweit nutzen wir genau einen Passwortmanager. Zugangsdaten liegen damit zentral und geschützt, nicht in Notizen oder E-Mails.
- Zugriff nur für das Projektteam: Auf den Code Ihres Projekts haben nur die Personen Zugriff, die auch daran arbeiten.
Welche Maßnahmen für Ihr Projekt im Einzelnen gelten, legen wir gemeinsam und vertraglich fest.
Sicherheit ist die Voraussetzung. Den eigentlichen Mehrwert für Ihr Projekt macht aber das Team aus.
Ihr Projekt profitiert von einem Team, das nicht vom Kölner Arbeitsmarkt abhängt
Weil wir nicht an einen Ort gebunden sind, stellen wir unser Team nach Erfahrung zusammen, nicht nach Wohnort. Davon profitieren Sie direkt.
Der Wettbewerb um gute Entwickler:innen ist groß, gerade in einer Stadt mit vielen Start-ups und Konzernen wie Köln. Wer nur lokal sucht, muss oft Kompromisse machen. Wir müssen das nicht.
Für Sie bedeutet das:
- Passende Erfahrung: In Ihrem Projekt arbeiten die Menschen, deren Wissen am besten zu Ihrer Aufgabe passt.
- Kontinuität: Ein Umzug muss bei uns kein Grund sein, das Team zu verlassen. Ihr Projekt behält seine Ansprechpersonen.
- Wissen bleibt erhalten: Wer Ihr System kennt, bleibt auch langfristig an Bord, etwa bei Wartung und Weiterentwicklung.
Wie weit das gehen kann, zeigt unsere Projektmanagerin Finja. Sie arbeitet dauerhaft aus ihrem Wohnmobil und hat ihren Alltag im Beitrag Remote Work aus dem Wohnmobil: Freiheit trifft Realität beschrieben.
Bei aller Überzeugung gilt aber auch: Remote ist kein Selbstläufer.
Wo Remote an Grenzen stößt und wie wir damit umgehen
Remote funktioniert nicht von allein, sondern weil wir die typischen Schwachstellen bewusst ausgleichen. Drei davon wollen wir offen benennen.
Spontane Gespräche fehlen
Im Büro klärt sich vieles nebenbei an der Kaffeemaschine. Das fällt remote weg.
Wir ersetzen den Zufall durch Struktur: feste Regeltermine, kurze Wege im Chat und regelmäßige Retrospektiven, in denen wir die Zusammenarbeit selbst verbessern.
Auch der private Austausch hat bei uns einen festen Platz. Jeden Tag treffen wir uns vor dem Daily, unserer täglichen Abstimmung im Team, zu einem kurzen Online-Kaffeekränzchen. Dort geht es ausschließlich um Privates.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, wirkt aber spürbar. Dazu kommen gemeinsame Team-Events, teils vor Ort und teils online. Wer weiß, wie es den Kolleg:innen geht, arbeitet auch fachlich enger zusammen. Davon profitiert am Ende Ihr Projekt.
Manche Themen brauchen einen gemeinsamen Raum
Digitale Whiteboards sind gut. Für einen großen Workshop zum Projektstart ist ein Raum mit allen Beteiligten manchmal trotzdem besser.
Deshalb entscheiden wir das von Fall zu Fall. Für Workshops wie das Story Mapping nutzen wir unter anderem unseren eigenen Creativespace im Kölner Norden. Mit Whiteboard, Flipcharts und verstellbaren Möbeln ist dort genug Platz, um Anforderungen gemeinsam zu sortieren und Ideen sichtbar zu machen.
Zusammenarbeit braucht auch auf Ihrer Seite Struktur
Ein verteiltes Team arbeitet am besten mit klaren Ansprechpersonen auf beiden Seiten. Je schneller Feedback und Entscheidungen von Ihrer Seite kommen, desto reibungsloser läuft das Projekt.
Das gilt zwar für jedes Softwareprojekt. Remote wird es nur sichtbarer.
Am Ende zeigt sich: Die Frage nach dem Standort ist eigentlich eine Frage nach guter Organisation.
Fazit: Gute Zusammenarbeit entscheidet sich nicht am Standort
Ob ein Softwareprojekt gelingt, hängt davon ab, wie gut kommuniziert wird. Nicht davon, ob alle im selben Gebäude sitzen.
Das gilt übrigens für jede Softwareagentur, nicht nur für uns. Eine Agentur sollte technisch immer in der Lage sein, remote zu arbeiten. Die Werkzeuge und Methoden, die gute Zusammenarbeit ausmachen, sind ohnehin digital. Fragen Sie im Erstgespräch ruhig danach, auch wenn Ihre Wunschagentur um die Ecke sitzt.
Bei der Zusammenarbeit mit uns können Sie sich auf Folgendes verlassen:
- eine feste Ansprechperson und verbindliche Erreichbarkeit,
- volle Transparenz über Slack, Jira, Miro und Zoom,
- persönliche Treffen in Köln, wenn sie Ihrem Projekt helfen,
- klare Sicherheitsstandards an jedem Arbeitsplatz,
- ein Team, das nach Erfahrung zusammengestellt ist.
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Häufig gestellte Fragen
Ja. Workshops und Termine sind in Köln möglich. Ob ein Treffen vor Ort sinnvoll ist, stimmen wir gemeinsam ab.
Während der Kernarbeitszeit ist das Team erreichbar, zusätzlich gibt es eine telefonische Erreichbarkeit. Ihre feste Ansprechperson kennt den Stand Ihres Projekts.
Ja. Weil wir ortsunabhängig arbeiten, betreuen wir Kund:innen in ganz Deutschland. Die Zusammenarbeit läuft dabei genauso wie mit Kund:innen in Köln.
Für alle Arbeitsplätze gelten dieselben Sicherheitsstandards, darunter VPN-Verbindungen, verschlüsselte Geräte und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Auf den Code Ihres Projekts hat nur Ihr Projektteam Zugriff. Die konkreten Maßnahmen für Ihr Projekt legen wir vertraglich fest.
In der Regel arbeiten wir mit unseren eigenen Werkzeugen, weil unsere Abläufe darauf abgestimmt sind und alle Informationen an einem Ort bleiben. In Einzelfällen arbeiten wir auch in Ihrem bestehenden Ticket- oder Boardsystem. Sprechen Sie uns gern darauf an.
Am Ende jedes Sprints sehen Sie lauffähige Funktionen. Zwischendurch zeigt Ihnen Jira jederzeit den Status jeder Aufgabe.


